Chronik

1934Gründung der Bundesbahner-Sportverein Innsbruck Sektion Ski.
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Mit der Gründung des Bundesbahner-Sportvereins Innsbruck im Jahr 1934 nahm auch die Sektion Skilauf ihre Anfänge. Noch im selben Jahr wurde der heutige Niederleger im Arztal auf rund 2.000 Metern Seehöhe gepachtet – ein Ort, der den Verein über viele Jahrzehnte prägen sollte. Der Skisport steckte damals noch in den Kinderschuhen: Holzski, Lederschuhe und einfache Ausrüstung gehörten ebenso dazu wie viel Begeisterung, Einsatz und Kameradschaft. Die ersten gemeinsamen Skitouren im Arztal legten den Grundstein für eine lange Vereinsgeschichte – und für eine Leidenschaft, die bis heute verbindet.

1938–1946Umbenennung in Reichsbahnsportverein während des 2. Weltkriegs
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Während des Zweiten Weltkriegs trat der Verein unter dem Namen Reichsbahnsportverein auf. Trotz der schwierigen Jahre und großer Entbehrungen blieb die Verbundenheit zum Sport bestehen. Nach Kriegsende kehrte der Verein als Eisenbahnersportverein Innsbruck (ESVI) zu seinen Wurzeln zurück. Mit neuem Elan begann der Wiederaufbau – getragen von Gemeinschaft, Einsatzbereitschaft und der Freude am Sport.

1951–1954Bau der Arztalhütte.
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Aus einer Idee am Rande einer Holzaktion entstand ein beeindruckendes Gemeinschaftsprojekt. In mehr als 14.000 freiwilligen Arbeitsstunden schufen die Mitglieder der Sektion Stück für Stück Fundament, Wände und Dach. Die Arztalhütte wurde weit mehr als nur eine Unterkunft. Sie entwickelte sich zu einem Ort der Gemeinschaft, Naturverbundenheit und Bergkultur – und zu einem Zuhause für Generationen von Vereinsmitgliedern. Bis heute ist sie ein besonderer Mittelpunkt des Vereinslebens.

1960Erster Skikurs für Erwachsene in Seefeld
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Der erste Skikurs für Erwachsene führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Seefeld. Die Anreise von Innsbruck erfolgte stilecht mit der Bahn – was sonst bei einem Eisenbahnersportverein! Für die Anfänger:innen hieß es dann aber: bergauf zu Fuß, bergab auf Ski. Denn einen Lift gab es auf der Übungswiese keinen.

1962Erste Skiwoche
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Die erste Skiwoche wurde in der Schweiz organisiert. Eine ganze Woche gemeinsam Skifahren – daraus entwickelte sich schon bald eine feste Institution im Vereinsleben.

1964Erster Skikurs für Kinder
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Mit 69 Kindern fand auf der Ferrariwiese in Innsbruck der erste Kinderskikurs statt. Einen Lift gab es dort damals nicht: Von früh morgens bis zum Kursende wurde der Hang immer wieder hinaufgebrettelt oder zu Fuß hinaufgestapft – und anschließend mit viel Begeisterung wieder hinuntergefahren. So wurden mit jeder Menge Ausdauer, Freude und Gemeinschaftsgeist die ersten Schwünge geübt und zugleich der Grundstein für die Nachwuchsarbeit des Vereins gelegt.

1970er/90erSkiwochen und Skitourenwochen
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Neben den regelmäßigen Kursen und Vereinsaktivitäten gehörten auch jährliche Skiwochen fest zum Programm der Sektion. Ziele wie Saalbach, Zauchensee, Corvara, Livigno oder Obergurgl boten Gelegenheit, gemeinsam neue Skigebiete zu entdecken, viele Pistenkilometer zu sammeln und das gesellige Vereinsleben zu pflegen.

Ebenso beliebt waren die regelmäßig organisierten Tourenwochen, die die Mitglieder zu eindrucksvollen Zielen in den Alpen führten – etwa auf die Marmolata, den Großvenediger oder das Zuckerhütl. Dabei standen nicht nur die sportliche Herausforderung, sondern auch das gemeinsame Naturerlebnis und die Freude an den Bergen im Mittelpunkt.

1982Erster Weihnachtsskikurs auf der Mutterer Alm
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Die Mutterer Alm bot dafür ideale Voraussetzungen: übersichtliches Gelände, gut geeignete Übungshänge und damit beste Bedingungen, um insbesondere Anfänger und Kindern die ersten Schwünge im Schnee näherzubringen.

1983Einweihung des Kraftwerks im Arztal
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Mit der Einweihung des eigenen Wasserkraftwerks im Arztal wurde ein weiterer bedeutender Schritt für die Arztalhütte gesetzt. Die Nutzung der Wasserkraft ermöglichte erstmals eine weitgehend unabhängige und nachhaltige Stromversorgung direkt vor Ort. Damit wurde nicht nur der Komfort auf der Hütte deutlich verbessert, sondern zugleich die besondere Verbundenheit mit Natur, Eigeninitiative und gemeinschaftlichem Einsatz unterstrichen.

1990Erster Skihaserlbote
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Aussendung des ersten Ski-Haserl-Boten mit Informationen über Einfahrtage im Pitztal, Weihnachtsskikurs, Skiwochen und Skitourenwoche.

1994Erster Snowboardkurs.
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Der ESVI-Ski geht mit der Zeit und erweitert sein Wintersportangebot: Ergänzend zum traditionellen Weihnachtsskikurs wird erstmals auch ein Snowboardkurs angeboten. Damit zählt der ESVI zu den ersten Innsbrucker Skivereinen, die den neuen Trendsport in ihr Kursprogramm aufnehmen. Ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Vereins – offen für Neues und immer mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen die Freude am Wintersport zu vermitteln.

1999Umzug auf Innsbrucks Hausberg
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Mit dem Ende der legendären „Eiergondeln“ auf der Muttereralm ging auch für den ESVI-Ski eine Ära zu Ende. Der traditionelle Weihnachtsski- und Snowboardkurs übersiedelte daraufhin auf den Patscherkofel, Innsbrucks Hausberg. Damit begann ein neues Kapitel in der Geschichte unseres Weihnachtskurses – an einem neuen Standort, aber weiterhin mit viel Freude am Wintersport und gemeinschaftlichem Vereinsleben.

2003Vom Patscherkofel weiter in die Axamer Lizum
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Nach einigen Jahren am Patscherkofel fand der Weihnachtsski- und Snowboardkurs mit der Axamer Lizum eine neue Heimat. Das traditionsreiche Skigebiet bot beste Voraussetzungen für den Kursbetrieb und eröffnete zugleich ein neues Kapitel in der Geschichte des ESVI-Ski. So blieb eines unverändert: die Freude daran, gemeinsam Wintersport zu erleben und diese Begeisterung an die nächste Generation weiterzugeben.

2015Wechsel von der Axamer Lizum in die Bergeralm
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Nur zwei Tage vor Beginn des Weihnachtsski- und Snowboardkurses stellte uns der Schneemangel in der Axamer Lizum vor eine schwierige Entscheidung: den Kurs aus Sicherheitsgründen absagen oder kurzfristig in ein anderes Skigebiet wechseln. Da eine Absage für uns nicht infrage kam, gelang es mit viel Flexibilität und Einsatz, den Kurs auf der Bergeralm durchzuführen. Dort fanden wir schließlich eine neue Heimat.

2021Die Gämsin fogt dem Skihaserlboten
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Unser langjähriger Skihaserlbote bekam ein neues Gesicht: Aus ihm wurde die Gämsin Runa. Mit ihr zog eine neue, moderne Begleiterin in den ESVI-Ski ein – sympathisch, bergverbunden und passend zu unserem Verein. Zweimal jährlich informierte sie unsere Mitglieder über Neuigkeiten, Veranstaltungen und das Vereinsleben.

2025Neue Wasserfassung im Arztal
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2025Einführung der Digi-Gäms
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Mit der Zeit veränderten sich auch unsere Wege der Kommunikation. Die bisherige Gämsin wurde eingestellt und machte Platz für ein neues, zeitgemäßes Format: die Digi-Gäms. Als digitale Informationsplattform der ESVI-Sektion Ski bringt sie Neuigkeiten, Termine und wichtige Informationen schnell, aktuell und direkt zu unseren Mitgliedern und Interessierten. Gleichzeitig setzen wir damit auf eine ressourcenschonende und nachhaltige Kommunikation. So bleibt die Idee der Gämsin erhalten – nur moderner, flexibler und digital.